AKTUELL

Bedeutende Kunsthändler präsentieren internationale Objekte von der Antike bis zur Gegenwart.

ART & ANTIQUE Wiesbaden
25.-28. Februar 2016

FrankfurtFrankfurtFrankfurt

Programm

Die neue Kunstmesse ART & ANTIQUE  International findet in dem futuristisch eleganten Forum der Messe Frankfurt statt mit Blick auf die außergewöhnliche Skyline der europäischen Bankenmetropole.

International renommierte Kunsthändler bieten Kunstfreunden und Sammlern Alte Kunst, Klassische Moderne, Zeitgenössische und Außereuropäische Kunst sowie Antiquitäten und Kunsthandwerk aus allen bedeutenden Epochen. Die Aussteller garantieren ihren Kunden die Echtheit der Exponate.

Ein interessantes Rahmenprogramm, Pianomusik im Café-Restaurant unter Palmen inmitten eindrucksvoller Messestände und vieles mehr lassen den Aufenthalt in der neuen ART & ANTIQUE International zu einem Kulturerlebnis der besonderen Art werden. Genießen Sie unvergängliche Schönheit und bleibende Werte aus über drei Jahrtausenden!

Grußwort

des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier

Kunst und Kultur sind von entscheidender Bedeutung für die Identität und die Lebenserfüllung der Menschen. Die Kultur ermöglicht es uns zu erleben, was andere Menschen vor Jahrzehnten, Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden dachten und fühlten. Das historische Gedächtnis der Kultur erlaubt es uns, uns an den Kunstwerken vergangener Zeiten zu erfreuen. Wir dürfen in Hessen stolz sein auf unsere reiche kulturelle Vergangenheit mit unseren vielfältigen kulturellen Traditionen und einzigartigen kunsthistorischen Schätzen. Hessen ist ein Kulturland von Weltformat.
Daher freut es mich ganz besonders, dass die Kunstmesse Art & Antique International 2014 erneut in der hessischen Mainmetropole stattfindet. (...)

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„CrossOver“

Beispiele für Leben mit Kunstobjekten und Möbeln aus unterschiedlichen Epochen und der Gegenwart

Sonderthema/Sonderschau


Meisterliche Handwerkskunst – Der Frankfurter Schrank

In der Zeit des Barock entwickeln verschiedene Regionen im deutschsprachigen Raum nach den zweigeschossigen Fassadenschränken der Renaissance einen repräsentativen, eingeschossigen Dielenschrank. Typisch für Frankfurt wird der “Frankfurter Schrank” mit fünf Formtypen: Säulenschrank, Pilasterschrank, Ecknasenschrank, Wellenschrank und Kehlschrank auf Stollenunterbau. Seit 1686 war der Bau eines solchen Schrankes Pflicht für alle, die in Frankfurt eine Meisterprüfung vor der Zunft ablegen wollten. Der Möbeltyp bleibt aber nicht auf die Region Frankfurt beschränkt, er wird durch Gesellen auf ihrer Wanderschaft weitergetragen, u.a. bis in die Schweiz. Anmerkungen zu Besonderheiten bei der Restaurierung eines solchen Möbels, bzw. typische Schadensbilder und wie man diese verhindern kann, runden den Vortrag ab.

Am Stand von Barbara Naumburg wird die Restaurierung eines Frankfurter Schrankes gezeigt (Teile vor und nach ihrer Restaurierung). Schwerpunkte werden sein: Erhaltung der Patina bei der Bearbeitung der Oberfläche und Demonstration der Handwerkstechnik, wie die starken Sägefurniere quer auf die Wulsten und Kehlen vorgebogen und mit Hautleim und Sandsäcken aufgeleimt werden. 

Fachvorträge

Vorträge von Barbara Naumburg, Möbelrestauratorin, Tischlermeisterin und seit vielen Jahren Dozentin in der Restauratorenausbildung zum Thema:

Meisterliche Handwerkskunst – Der Frankfurter Schrank
Donnerstag, 13. Februar - 17 Uhr
Freitag bis Sonntag, 14.-16. Februar - 15 Uhr

Filmvorführung

Zehn-Minuten-Kurzfassung des Emmy-nominierten Films "In der Werkstatt Beethovens". 

Regisseur Christoph Engel wird am Donnerstag und Freitag persönlich anwesend sein.

Frankfurt